Am 8. MÀrz 2026 sind Kommunalwahlen und die Einwohnerinnen und Einwohner von Langnau am Albis wÀhlen den Gemeinderat. Ich kandidiere als neues Mitglied
fĂŒr den Gemeinderat und stelle mich gerne vor.
Warum ich?
In ZĂŒrich geboren, ist Langnau seit 1982 mein Zuhause â ein Ort, an dem ich mich schon als SchĂŒler, Sportler und Vereinsmitglied zuhause fĂŒhlte. Heute, als Ehemann und Vater von zwei Kindern im Vorschul- und Primarschulalter, erlebe ich tĂ€glich, wie wichtig gute Schulen mit effizienten Tagesstrukturen und einer aktiven Elternvernetzung sind. Eine leistungsfĂ€hige Verkehrsinfrastruktur sowie ein lebendiges Dorfleben mit engagierten Vereinen und verschiedenen kulturellen AnlĂ€ssen sind ebenso wichtig.
Als diplomierter Geograf und promovierter Geoinformatiker arbeite ich heute als Dozent an der ETH ZĂŒrich im Departement fĂŒr Bau-, Umwelt- und Raumbezogene Ingenieurwissenschaften. Ich denke gerne analytisch, arbeite strukturiert und diskutiere Probleme offen. Respekt und Ehrlichkeit sind mir wichtig.
In meiner Freizeit leite ich seit vielen Jahren den Velo Club Horgen, mit einigen Mitgliedern auch aus Langnau. Zudem engagiere ich mich im Lions Club ZĂŒrich Turicum fĂŒr soziale Projekte und fĂŒr benachteiligte Menschen.
Meine breite Erfahrung möchte ich in die Gemeindepolitik einbringen. Ich will zuhören, anpacken und Lösungen finden â gemeinsam im Team.
Warum grĂŒn? Warum liberal?
Weil wir alle eine intakte Umwelt brauchen â sie ist die Grundlage fĂŒr unser Leben und das unserer Kinder.
GrĂŒn steht fĂŒr nachhaltiges Handeln â damit auch kommende Generationen gute Lebensbedingungen haben.
Liberal heisst, mit Freiheit, Eigenverantwortung und Vernunft Lösungen zu finden, die wirken.
Ideologische GrabenkĂ€mpfe bringen uns nicht weiter. Entscheidend ist, dass Langnau lebenswert bleibt â mit Lösungen, die ökologisch sinnvoll, wirtschaftlich tragbar und sozial fair sind.
Meine politische BeitrĂ€ge fĂŒr Langnau in den letzten 10 Jahren
đ 2015: IG Erhalt des Bahnreisezentrums
â»ïž 2017: Bau einer App fĂŒr den Clean-Up-Day
đž 2023: IG Dorfplatz/Neue Dorfstrasse
đż 2024: AntrĂ€ge zum kommunalen Richtplan
đ€ 2013â2024: IPK-Aktionen initiiert und geleitet als PrĂ€sident der GLP
Mein Beitrag als Gemeinderat
Langnau steht vor grossen Aufgaben. Wir mĂŒssen lenken, wie unser Dorf wĂ€chst â mit Augenmass, Verantwortung und einem klaren Plan.
đĄ FĂŒr erleichterten Wohnbau, bezahlbares Wohnen und mehr Gewerbe in Langnau
Ich möchte, dass in Langnau erleichtert gebaut werden kann und die Gemeinde mehr bezahlbaren Wohnraum mit lebendigen Quartieren erhÀlt.
Es braucht kluge Verdichtung und eine Vielfalt an Wohnformen sowie Familienfreundlichkeit. Gleichzeitig muss unser bestehendes Gewerbe gepflegt
und der Detailhandel gestĂ€rkt werden; ebenso braucht es Impulse, um neues Gewerbe fĂŒr Langnau zu gewinnen. Denn zusĂ€tzliches Gewerbe bringt nicht
nur dringend benötigte Steuereinnahmen, sondern macht Langnau auch vielfÀltiger und lebendiger. Damit dies gelingt,
mĂŒssen wir die Erreichbarkeit verbessern, sichere und attraktive Treffpunkte schaffen und moderne Arbeitsformen ermöglichen â zum Beispiel GemeinschaftsbĂŒros oder flexible Raumlösungen.
Aber auch Kultur und Vereinsleben verdienen verlÀssliche Beachtung und neue Ideen, denn sie sind das Herz unserer Gemeinde.
đż FĂŒr eine intakte und gesunde Umwelt, sichere Wege und eine nachhaltige Energiezukunft
Unsere GrĂŒnrĂ€ume, die Langnau als âgrĂŒne Perleâ prĂ€gen, sollen erhalten bleiben. Ich möchte Sport und Bewegung im Freien fördern. Wir mĂŒssen LebensrĂ€ume fĂŒr einheimische Arten schĂŒtzen und
die BiodiversitĂ€t stĂ€rken, damit die Natur auch kommenden Generationen erhalten bleibt â besonders in Zeiten lĂ€ngerer Trockenperioden, stĂ€rkerer NiederschlĂ€ge und anderer Folgen des Klimawandels.
Zudem gilt es, die MobilitĂ€t den allgemeinen BedĂŒrfnissen entsprechend weiterzuentwickeln. Sichere Schulwege, weniger Elterntaxis und flĂŒssiger Verkehr sind im Interesse aller.
Und schliesslich soll auch die Energiewende professionell angegangen werden, sodass alle â EigentĂŒmer und Mietende â profitieren. Gemeindeliegenschaften sollten hier mit gutem Beispiel vorangehen:
innovative Technologien, effiziente Nutzung und möglichst erneuerbare Erzeugung.
đŁïž FĂŒr einen vernĂŒnftigen Einsatz der Steuergelder und eine moderne Kommunikationspolitik
Langnau weiterzuentwickeln kostet â das ist klar. Dennoch mĂŒssen wir mit Augenmass investieren, denn unsere Ressourcen â Boden, finanzielle Mittel und Engagement â sind begrenzt.
Gleichzeitig sehe ich in diesen Investitionen eine enorme Chance, Langnau in relativ kurzer Zeit spĂŒrbar vorwĂ€rtszubringen und wichtige Entwicklungen anzustossen.
Dennoch sollen jene Projekte Vorrang haben, bei denen der Bedarf am grössten ist und die UnterstĂŒtzung der Bevölkerung geniessen.
Die lokale Demokratie ist mir wichtig â besonders die Gemeindeversammlung als Langnaus zentrales Instrument. Alle sollen mitwirken können, auch junge Menschen und Familien. DafĂŒr
gilt es entsprechende Strukturen zu schaffen und zeitgemÀsse InformationskanÀle zu nutzen, die auch die nÀchste Generation erreichen.
Angesichts der anspruchsvollen Aufgaben, die in den kommenden Jahren auf Langnau zukommen, braucht es eine Kommunikation, die klar, transparent und zugÀnglich ist. Dabei spielen
sowohl offizielle Veranstaltungen und GesprÀche im Dorf als auch der Austausch im digitalen Raum eine gleichermassen wichtige Rolle.
đĄ Mit Plan, Klarheit und Offenheit
Ich stehe fĂŒr eine klare Strategie, fĂŒr transparente Planung und fĂŒr eine gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Gewerbe und der Dorfgemeinschaft. Offenheit bedeutet fĂŒr mich,
politische Prozesse verstĂ€ndlich zu machen und die Bevölkerung frĂŒhzeitig einzubeziehen.
Nur so kann sich Langnau solide, lebenswert, familienfreundlich und zukunftsorientiert weiterentwickeln.
Als GLP sind uns die Sorgen von heute und Lösungen der Zukunft wichtig.
In verschiedenen Themenfeldern zeigen wir, mit welchen Massnahmen wir Langnau weiterentwickeln wollen.
Zu den Themenfelder
FĂŒr ein lebenswertes und familienfreundliches Langnau am Albis zum Wohnen, Einkaufen und sich WohlfĂŒhlen
Christian Markus Sailer:
- Dr. sc. ETH ZĂŒrich
- Hochschuldozent & Geoinformatiker
Biographie:
- Geburtsdatum: 1.9.1980
- Zivilstand: verheiratet, zwei Söhne
Adresse:
- Neue Dorfstrasse 20a
- 8135 Langnau am Albis
Kontakt:
Dokumente:
- đLebenslauf: CV (v2024)
Social Media:
Christian in den Gemeinderat
Acht Themenfelder mit Lösungen fĂŒr Langnau
1. Solide Finanzen đ° â Investieren mit Verantwortung und langfristigem Nutzen
2. Mehr Wohnraum đĄ â Anreize fĂŒr bezahlbares, nachhaltiges Bauen schaffen
3. Smarte MobilitĂ€t đČ â sichere Velowege, Ladestationen fĂŒr E-Bikes und Cargobikes
4. Mehr BiodiversitĂ€t đż â GrĂŒnrĂ€ume aufwerten und Umweltbildung fördern
5. Energiewende jetzt ⥠â lokal, erneuerbar, zukunftsorientiert
6. Digital & transparent đłïž â moderne Schulen, effiziente Verwaltung, digitale Demokratie
7. Miteinander aktiv đ€ â Vereine, Nachbarschaft und Dorfgemeinschaft pflegen
8. Langnaus GrĂŒnraum đł â unser echter Standortvorteil und ein SchlĂŒssel in der Standortkommunikation
Im Folgenden werden diese acht Themenfeldern nĂ€her beleuchtet und illustriert. Die dazugehörigen Bilder sind mit kĂŒnstlicher Intelligenz (ChatGPT 4.1) produziert.
Achtung: Keines der Bilder stellt mein kĂŒnftiges Realbild von Langnau dar. Sie wurden aus den Texten generiert und stellen die Szenen vereinfacht, idealisiert oder auch stark verzerrt (stereotypisiert) dar.
1. Solide Finanzen đ° â Investieren mit Verantwortung und langfristigem Nutzen
FĂŒr stabile und nachhaltige Gemeindefinanzen â mit Investitionen, die Wirkung zeigen und
auf langfristigen Nutzen ausgerichtet sind. Finanzielle Verantwortung heisst fĂŒr mich, nach
einem klaren Plan zu investieren â mit PrioritĂ€ten, die auf transparenten und öffentlich
bekannten Kriterien beruhen. Gleichzeitig braucht es eine klare und gelebte Dialogkultur
mit der Bevölkerung, damit ïŹnanzielle Entscheidungen nachvollziehbar bleiben und Vertrauen schaffen.
Ein erster Schritt ist mit der öffentlichen Informationsveranstaltung im Oktober 2025
gelungen â die zeitnahe Veröffentlichung der Unterlagen war ein wichtiges Zeichen fĂŒr
Offenheit.
Was es als Folgeschritt braucht, ist eine fortlaufende und leicht zugĂ€ngliche Kommunikation ĂŒber die
Finanz- und InvestitionsplĂ€ne der Gemeinde â beispielsweise ein digitales
Gemeindecockpit, das laufende Projekte und Fortschritte transparent macht.
In Langnau schlummert viel Wissen und Engagement. Diese BĂŒrgerintelligenz gilt es zu nutzen,
indem die Bevölkerung auch zwischen Meilensteine wie Gemeindeversammlungen an Finanzfragen teilnehmen
kann. Nur gemeinsam sichern wir eine gesunde finanzielle Basis â heute und fĂŒr kommende Generationen.
2. Mehr Wohnraum đĄ â Anreize fĂŒr bezahlbares, nachhaltiges Bauen schaffen und Infrastruktur fĂŒr neue Arbeitsformen stĂ€rken
Langnau wĂ€chst langsamer als die Seegemeinden, aber es wĂ€chst. Damit unser Dorf auch kĂŒnftig lebenswert und bezahlbar bleibt, braucht es eine
gezielte Innenentwicklung, die mehr Wohnraum und grosse steuerstarke Institutionen fördert, aber den Dorfcharakter bewahrt.
Damit neuer Wohnraum wirklich entsteht, mĂŒssen ĂŒber die Bau- und Zonenordnung wirksame Anreize fĂŒr die Bauwirtschaft geschaffen werden. Gleichzeitig trĂ€gt
die Gemeinde eine soziale Verantwortung, sozialvertrÀgliche Wohnformen wie Wohngenossenschaften, moderne Wohnmodelle (z. B. Alters-WGs) und innovative
Wohnkonzepte im Ortszentrum aktiv zu fördern.
FĂŒr ein pulsierendes Dorfzentrum (Dreieck Migros-Raschle-Spinnerei) ist ein ausgewogener Nutzungsmix aus Wohnen und Arbeiten entscheidend. Die Gemeinde soll sicherstellen, dass LĂ€den und
Dienstleistungen im Zentrum bestehen bleiben. Die Gemeinde soll die nötige Infrastruktur fĂŒr neue Arbeitsformen fördern, beispielsweise durch GemeinschaftsrĂ€ume (Co-Working-Spaces),
AtelierrĂ€ume oder auch nur vorĂŒbergehend mietbare RĂ€ume und FlĂ€chen (Zwischennutzungen). Falls sich Start-ups ansiedeln, könnten sie temporĂ€r steuerliche Anreize oder reduzierte Mietzinse erhalten.
Die Rahmenbedingungen dieser Infrastruktur mĂŒssen dabei urbanen QualitĂ€ten entsprechen; schnelles Internet, Erdgeschoss ausschliesslich fĂŒrs Gewerbe, regelmĂ€ssige und öffentliche After
Work-Events (Fokus Freitag Abend) in Zusammenarbeit mit der Kulturkommission, dem Gewerbeverein und Langnauer Vereine. Das Adventslicht ist ein gutes Beispiel im Winter. FĂŒr den FrĂŒhling brĂ€uchte
es ebenfalls ein Àhnliches Format (Erweiterung des Dorfmarkte, Sperrung der Neue Dorfstrasse von der GÀrtnerei Raschle bis zum Schuppisser Goldschmied).
3. Smarte MobilitĂ€t đČ â sichere Wege fĂŒr alle, Ladestationen fĂŒr E-Bikes und Cargobikes
Sichere Wege und ein gut funktionierender Verkehr sind zentral fĂŒr eine attraktive Gemeinde. Statt Elterntaxis braucht es sicher Schulwege.
Das Velo liegt mir natĂŒrlich besonders am Herzen, denn es steht nicht nur fĂŒr Sportlichkeit, sondern auch fĂŒr Effizienz und FlexibilitĂ€t.
Gerade in einer Gemeinde wie Langnau mit dominanter Hanglage, sind E-Bikes eine grosse Chance: Sie machen Wege
ins Dorf oder zum Bahnhof schnell und einfach. AbstellplÀtze mit Ladestationen an zentralen Orten wie Bahnhof und Dorfzentrum gehören selbstverstÀndlich
zu einer modernen Gemeinde. Auch die FussgĂ€ngerinnen und FussgĂ€nger sollen sich sicherer fĂŒhlen und mehr AufenthaltsqualitĂ€t erhalten â dank weniger
Barrieren wie Treppen oder steile Wege und mehr Begegnungszonen im Ober- und Unterdorf.
Es braucht einen klaren Verkehrsplan. Motorisierter Verkehr sowie Fuss- und Veloverkehr sollen gemeinsam und im Kontext der Liegenschafts- und Infrastrukturentwicklung
geplant werden. Auch unkonventionelle Optionen im Temporegime sind zu prĂŒfen, nachdem Tempo 30 an der Urne
abgelehnt wurde, in den Quartieren aber grosse UnterstĂŒtzung geniesst. Alternative Grenzwerte wie
Tempo 40 (z.B. in
Brienz,
Ossingen oder
Wollerau seit lÀngerem in Kraft) oder tageszeitlich
flexible Temporegelungen sollen zumindest einmal geprĂŒft werden.
Am Ende zĂ€hlt, dass der Verkehr fĂŒr alle gewĂ€hrleistet ist, sicher und flĂŒssig bleibt und LĂ€rm sowie Abgase spĂŒrbar sinken.
4. Mehr BiodiversitĂ€t đż â GrĂŒnrĂ€ume aufwerten und Umweltbildung fördern
Die sinkende BiodiversitÀt, die Vielfalt der Natur, ist nicht nur ein globales PhÀnomen, sondern auch ein Schweizer Problem.
Der Schutz der heimischen Artenvielfalt ist ein gesetzlicher, kommunaler Auftrag und muss damit
auch in Langnau aktiv und sichtbar umgesetzt werden. BiodiversitÀt soll in der kommunalen Planung stÀrker
verankert werden, damit ökologische Aufwertungen und naturnahe GrĂŒnïŹĂ€chen verbindlicher und konsequenter
realisiert werden.
Ich setze mich dafĂŒr ein, unsere GrĂŒnrĂ€ume zu pïŹegen und aufzuwerten, um Mensch und
Natur gleichermassen zu schĂŒtzen und die einheimische Tier- und PïŹanzenwelt zu erhalten.
Wichtig ist mir, Anreize fĂŒr private Gartenbesitzer:innen zu schaffen, gerade in einer
Gemeinde mit einer der höchsten Einfamilienhausdichten des Kantons ZĂŒrich. Naturnahe GĂ€rten,
Mikrostrukturen fĂŒr Insekten, Reptilien und Vögel sowie die Ermöglichung von PionierflĂ€chen oder
Wildstaudenbeeten sind besonders klimaresilient und bienenfreundlich. Diese Elemente können
entscheidend dazu beitragen, nicht nur Trockenperioden besser zu ĂŒberstehen, sondern auch
das Langnauer Bild der «grĂŒnen Perle» zu stĂ€rken â mit natĂŒrlichen, wunderschönen GĂ€rten,
Ă€hnlich den artenreichen Engadiner Blumenwiesen.
Die Gemeinde soll bestehende GrĂŒn-Projekte weiterfĂŒhren und sich - zur Förderung der Vernetzung - an neuen, regionalen
Initiativen beteiligen, etwa dem Projekt
Wilde Nachbarn Zimmerberg,
BlĂŒhende Nachbarschaften oder
Freie Bahn fĂŒr Igel & Co.
Die Projekte zeigen, dass Mikrostrukturen die Fauna reichhaltiger und die Flora bunter und interessanter machen - fĂŒr Mensch und Natur.
Denkbar ist auch eine Langnauer Natur-App, die GĂ€rten, Naturoasen und Artenvielfalt sichtbar macht, mit Texten, Bildern und
interaktiven Infos â ein spielerischer Beitrag zu Bewusstsein und Umweltbildung. Ebenso sollen Langnaus Schulen und SpielplĂ€tzen
biodiverser gestaltet werden. An folgenden nationalen Umweltbildungsangeboten wie
BiodiversitÀt im Siedlungsraum,
Invasive Neophyten oder
Bioindikation im FliessgewÀsser war ich initial beteiligt
und möchte unbedingt, dass auch Langnau von diesen sinnvollen und kostenlosen Angeboten profitiert. Ebenso das Projekt der mobilen Erfassung des Abfalls bei verschiedenen EinsÀtzen
des Langnauer Littering Days gilt es weiterzuentwickeln, um die Achtsamkeit gegenĂŒber der Umwelt und respektvollen Umgang mit Ressourcen zu fördern.
5. Energiewende jetzt ⥠â lokal, erneuerbar, zukunftsorientiert
Die Umstellung auf erneuerbare Energien und eine konsequente Steigerung der
Energieeffizienz ist eine grosse Chance fĂŒr Langnau â fĂŒr Klimaschutz, UnabhĂ€ngigkeit und
regionale Wertschöpfung. Langnau verfĂŒgt ĂŒber beachtliches Potenzial: Rund 25 GWh
Solarstrom und 84 GWh WÀrme aus erneuerbaren Quellen jÀhrlich. Zum Vergleich: 2023 lag
der gesamte Energieverbrauch bei rund 152 GWh (siehe Energieplanung Langnau am Albis).
Der aktuelle Energieplan der Gemeinde zeigt den Weg: Bis im Jahr 2040 klimaneutral sein,
mit dem Ziel, die Emissionen bis 2030 nahezu zu halbieren. Das erfordert gezielte
Förderprogramme, aber auch Bewusstseinsbildung. Der Ausbau von Photovoltaik und
Solarthermie muss weiter forciert werden - je nach Gebiet durch WĂ€rmepumpen oder
WĂ€rmeverbĂŒnde - stets unter wirtschaftlich tragfĂ€higen Bedingungen.
Ebenso wichtig ist die WeiterfĂŒhrung des Förderprogramms «Erneuerbare Energien», das
Investitionen fĂŒr Stromerzeugung, Heizung, Warmwasser, GebĂ€udesanierung, usw. erleichtert und Beratung bietet.
GebÀude der öffentlichen Hand sollen dabei Vorreiter sein. Ein öffentliches Energiemonitoring etwa, Àhnlich
dem "Energiemonitoring der Gemeinde Horgen", misst die Wirkung von Massnahmen
und schafft Transparenz ĂŒber Fortschritte und motiviert damit zum Mitmachen - auch privat.
Zur Bewusstseinsbildung gehören, neben der ïŹnanziellen Förderung, auch
Informationsveranstaltungen zu weiteren Themen wie smarte Aussenbeleuchtung, Nah- und NanoverbĂŒnde und Speicher fĂŒr Nachbarschaften, dynamische Tarife und
Energiekosten im Allgemeinen.
Selbst das Thema Kreislaufwirtschaft leistet einen Beitrag zur Energiewende. Ein hÀufiger stattfindender Bring- und Holtag, ergÀnzt durch einen digitalen Marktplatz,
fördert ressourcenschonendes und energieÀrmeres Haushalten.
Eine breite und gut koordinierte Energiestrategie, die von der Verwaltung getragen und
von der Bevölkerung mitgelebt wird, macht Langnau zu einer modernen und resilienten Gemeinde.
6. Digital & transparent đłïž â moderne Schulen, offene Verwaltung, digitale Demokratie
Ich setze mich fĂŒr zeitgemĂ€sse Bildung, digitalen Fortschritt und aktive Beteiligung der
Bevölkerung ein.
Mit leistungsfÀhiger Glasfaserinfrastruktur, moderner Informatik und einer digital-first-
Verwaltung bleibt Langnau am Albis sowohl in den öffentlichen Diensten als auch Schulen zukunftsfÀhig und attraktiv.
Gleichzeitig mĂŒssen politische Prozesse transparenter und partizipativer werden, etwas, das
durch digitale Werkzeuge und offene Kommunikation heute einfacher denn je möglich ist.
Dazu gehört ein regelmÀssiger Austausch zwischen Gemeinderat und Bevölkerung auch
ĂŒber virtuelle KanĂ€le sowie digitale Informationsveranstaltungen, die den Dialog nicht nur
punktuell, sondern fortlaufend ermöglichen. Die visuelle Kommunikation mit Bildern, Karten und Dashboards ist mir
dabei ein grosses Anliegen, denn sie ist eine wichtige Form der InformationsĂŒbermittlung und ermöglicht es,
Inhalte auf anschauliche Weise zu prĂ€sentieren. Das setzt natĂŒrlich voraus, dass Daten vorliegen und eine gute QualitĂ€t aufweisen.
Mein Ziel ist, dass wir Digitalisierung gezielt nutzen, um Verwaltung und Angebote
zugÀnglicher zu machen, den Dialog zwischen Bevölkerung und Politik zu stÀrken, um damit
eine echte digitale Demokratie zu fördern, zum Nutzen aller Einwohnerinnen und
Einwohner.
7. Miteinander aktiv đ€ â Vereine, Nachbarschaft und Dorfgemeinschaft stĂ€rken
Langnau lebt vom Engagement seiner Menschen â in Vereinen, Nachbarschaften und
Initiativen. Ob jung oder alt, als Familie, als Alteingesessen oder neu Zugezogene: Langnau
am Albis soll ein Ort bleiben, an dem alle mitgestalten und sich zugehörig fĂŒhlen können.
Ich setze mich fĂŒr ein starkes Miteinander ein, das soziales Engagement fördert, Vereine
unterstĂŒtzt und den Austausch zwischen Generationen und Kulturen stĂ€rkt.
Dazu gehört auch, dass wir Begegnung und Beteiligung ganz praktisch fördern.
Ein Nachbarschaftsprogramm, wie es Thalwil erfolgreich eingefĂŒhrt hat, könnte Menschen
schnell miteinander verbinden, besonders neu Zugezogene und Àltere Bewohner:innen.
Ebenso bereichernd wĂ€re ein «Tag der offenen TĂŒren» fĂŒr Vereine â eine Art Schnuppertag, z.B.
auf dem Dorfplatz, wo Vereine sich prÀsentieren, Einblicke in ihre AktivitÀten geben und den
Einstieg ins Vereinsleben erleichtern.
Und nicht zuletzt könnte die Kulturkommission kĂŒnftig auch Kulturgrants fĂŒr gute Ideen und
einen Kultur- oder Gemeinschaftspreis (Langnauer Kulturgrant) vergeben, so wie in Adliswil
oder Horgen, um besonderes Engagement und
KreativitĂ€t aus dem reichen Kultur-Mix Langnaus zu wĂŒrdigen.
So kann ein lebendiges, solidarisches und offenes Langnau entstehen, das vom Mitmachen
lebt und die Vielfalt seiner Menschen als StÀrke versteht.
8. Langnaus GrĂŒnraum đł - unser echter Standortvorteil und ein SchlĂŒssel in der Standortkommunikation
Zwischen Albis, Sihlwald und Wildnispark gelegen, hat Langnau am Albis eine LebensqualitÀt, die wir stÀrker sichtbar machen sollten.
Hier finden Familien, Alleinstehende, Paare, Berufsleute, Gutverdienende,
Seniorinnen und Senioren, Erholung in der kantonsweit einzigartigen NĂ€he zur wilden Natur. Die Menschen schĂ€tzen den GrĂŒnraum im
Alltag mindestens so sehr wie einen tiefen Steuerfuss und bevorzugen Langnau gegenĂŒber den ĂŒberbauten und sehr teuren Seegemeinden.
Dieser Fakt verlangt gerade jetzt eine umsichtige Raumplanung und Umweltpolitik, die bestehende GrĂŒnrĂ€ume in Siedlungen und bei Schulen aufwertet, FreirĂ€ume
erhÀlt und eine Innenverdichtung in ZentrumsnÀhe fördert, damit möglichst wenig Zusatzverkehr entsteht.
Es gilt, mehr Selbstvertrauen in unsere eigenen Standortfaktoren zu zeigen. Langnau am Albis ist weit mehr als eine Gemeinde mit hohem Steuerfuss â es ist
ein Ort mit grĂŒnen Quartieren, naturnahen GĂ€rten, aktivem Vereinsleben, mehreren Kulturorten, motivierten Lehrpersonen und Menschen, die sich kennen und grĂŒssen.
Eben ein echtes Dorf - oder GLP-ĂŒbersetzt: eine grĂŒne Perle.
Wenn wir diese StĂ€rken sichtbarer machen, wĂ€chst auch das Selbstvertrauen in unser Langnau. Dann können wir uns gegenĂŒber ZĂŒrich und den Seegemeinden besser
behaupten und werden auch fĂŒr neues Gewerbe attraktiver. So wird Langnau zum «lebendigen, lebenswerten und inspirierenden Dorf» fĂŒrs Wohnen, Arbeiten und Leben.
Langnau mit Weitblick gestalten
Langnau am Albis steht vor grossen Herausforderungen. Die anstehenden Investitionen in Schulen, Verkehr, Energie und öffentliche Bauten verlangen eine klare Strategie, kluge Finanzplanung und den Fokus auf Projekte mit hoher Wirkung. Entscheidend ist dabei ein sorgsamer Umgang mit unseren Ressourcen â Boden, Eigenkapital und das Engagement der Menschen in unserem Dorf.
Deshalb sind mir Dossiersicherheit und tiefgrĂŒndiges Faktenwissen wichtig, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. Durch mein gutes Netzwerk in Horgen, insbesondere im Austausch mit der Gemeinde Horgen, verfĂŒge ich bereits heute ĂŒber wertvolle Einblicke und Vergleichserfahrungen. Sie ermöglichen mir ein umsichtiges und reflektiertes Handeln fĂŒr Langnau.
Ich danke Ihnen fĂŒr Ihr Vertrauen und freue mich ĂŒber Ihre Stimme am 8. MĂ€rz 2026.